Abel Auer

Factor X / The Work

Oct 20th — Dec 8th, 2019
Künstlerhaus Stuttgart, Stuttgart

Abel Auer Invitation

Location

Künstlerhaus Stuttgart
Stuttgart

Featured Artists

Press release - Please scroll down for German version

On the one hand, a deep-seated continuity appears to link all things and all events and lend them a significance that provokes wonder. Whether this continuity is seen as material or ideal, magical or rational, it gives a sense of an immanent and expansive connection – a connective tissue and consciousness extending beyond the one I. On the other, there is the feeling that things are out of control, heading in a direction that is impossible, severed and out of joint. There is a flickering between these positions in Abel Auer’s work.

Much of his art has to do with paying attention to the hidden, obscure and unknowable – that place where sheer cognition will not take us. A space not so much explored as a trajectory of escapism, but as an urgent material and spiritual necessity. The intersection, between the concrete, and that which cannot be contained within a dominant archetype of the real, not as poles but as totally interconnected parts, is central to his thinking. A thinking and making which moves between a pitch and logic of spiritual histories of the 19th and early 20th century avant-garde, and the intensity and fervour of the conspiracy, and the dark web.

This show has developed from an extended period of exchange around survivalism and modes of living with extinction, with radical unity, magic and beauty. Factor X / The Work comprises drawings and paintings, collage, video, props and materials of Auer’s – a proposition and temporary structure of existing and newly realised work.

Pressetext

Einerseits scheint eine tiefverankerte Kontinuität Dinge und Ereignisse zu verbinden und so Bedeutung zu erzeugen, die wundersam erscheint. Ob diese Kontinuität materieller oder ideeller Natur ist, magisch oder rational, sei dahingestellt – sie vermittelt das Gefühl einer ihr innewohnenden und gleichzeitig überschreitenden Vernetzung, gleich eines Gewebes oder Bewusstseins, welches das immanente Selbst überwindet. Andererseits hat man den Eindruck des Kontrollverlusts, eines Abdriftens des Realen ins Unmögliche, etwas löst sich auf und gerät aus den Fugen. In den Zwischenräumen dieser Tektonik oszilliert Abel Auers Werk.

Vieles in seiner Arbeit verweist auf das Verborgene, Obskure, oder gar das Esoterische – dasjenige, was man nicht so ohne weiteres wahrnimmt. Wobei es sich aber nicht um einen Fluchtpunkt des Eskapismus handelt, sondern um einen Raum d(r)inglicher und spiritueller Notwendigkeit. Eine Überschneidung des Bestimmten und etwas, das nicht im bestimmenden Archetypus des Realen gefasst werden kann – keine vermeintliche Polarität, sondern die Überzeugung, dass diese Bereiche untrennbar miteinander verknüpft sind – ist für Auers Denken von zentraler Bedeutung. In dieser Art des Verständnisses des „Wirklichen“ finden sich Anklänge an die Denkweisen avantgardistischer / spiritueller Bewegungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die Intensität und Inbrunst einer Verschwörung, und eines dunklen Netzwerks.

Diese Ausstellung hat sich aus einem ausführlichen Dialog über Schönheit im Angesicht der Auslöschung, Kunst als überlebensnotwendiges, magisches Denken und Sinngebung des Sinnlosen heraus entwickelt. Factor X / The Work umfasst Zeichnungen und Malereien, Collagen, Videos, Requisiten und Materialien – ein Vorschlag und eine temporäre Struktur aus bereits existierenden und neugeschaffenen Arbeiten.

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