Varda Caivano

02. Juni – 07. Juli 2007

Painting for me is a way of questioning images, where visible objects with a secret depth appear to reveal a kind of irrational truth. The paintings operate as a bridge, a transitional space that evokes an inner world.
Varda Caivano

Varda Caivanos Bilder erinnern an einen tropischen Modernismus, zugleich aber auch an englische Landschaftsmalerei und Stilleben der 30er und 40er Jahre. Es sind subtile Bildsuggestionen, auf deren Oberfläche die Formen an der Schwelle zur Bestimmtheit verharren und gänzlich auf ihre Position vertrauen, die sich knapp an der Grenze zur Gegenständlichkeit manifestiert.
Für Caivano ermöglicht Malerei die Begegnungen mit einer inneren Welt, die am Rande des Bewusstseins angesiedelt ist, und an das Geheimnis der Subjektivität an sich rührt. Caivanos Arbeiten sind Ausdruck einer kompromisslosen, jedoch sehr persönlichen Auffassung von abstrakter Malerei, die ebenso den kunsthistorischen Diskurs sucht als auch künstlerische Überlegungen zur einmaligen Wahrnehmung von Farbe, Raum, Textur, Volumen und Licht mit einbezieht.
Felicity Lunn, Kunstverein Freiburg 2006

Eine weitere Solo-Show von Caivano wird am 1. Juni 2007 in der Chisenhale Gallery in London eröffnet. Ihre Arbeiten wurden u.a. gezeigt in der Thomas Dane Gallery, London (2007), im Kunstverein Freiburg (2006), 2005 bei Sies + Höke, der Kerlin Gallery, Dublin (2004), in London in der Victoria Miro Gallery, Keith Talent Gallery, MW projects und The Approach Gallery. Sie nahm 2005 an der Ausstellung Expainted Painting bei der Prag Biennale 2 in der Karlin Hall teil.